Was macht unsere Schule aus? Das sagen die Jugendlichen:

Philippe (15): Ich finde toll, dass es Zeiten gibt, wo ich total Lust an Deutsch habe oder an Mathematik... Eigentlich kann ich gar nicht sagen, was mein Lieblingsfach ist. Ich hatte auch schon Phasen, wo ich auf alles Lust hatte. Ich fange dann immer mit einem Thema an – etwa Wurzel ziehen – dann mach ich das monatelang, und später dann immer mal wieder.

Naemi (13): Ich finde es gut, dass man Verantwortung für sich selbst hat.
Daria (13): ...und für das, was man lernt. Und, dass es so frei ist. Dass es keinen Zwang gibt, dass man also nicht irgendetwas Bestimmtes lernen muss an einem bestimmten Tag.
Naemi: Genau. Wenn man an dem Tag grad überhaupt keinen Nerv dazu hat, etwa Englisch zu machen, dann kann man das ja einen Tag später machen und dann vielleicht länger.

Joscha (15): Das ist auch für mich das Besondere: dass ich selbst wählen kann, was ich machen will. Und dass ich mich dann auch mal zwei oder drei Wochen in ein Thema richtig vertiefen und dadurch wirklich weiterkommen kann. Das andere kann ich in der Zeit liegen lassen. Und danach wieder aufgreifen. In der Regelschule ist es ja so: jeden Tag zwei Stunden machen sie dies, eine Stunde jenes und die nächste Stunde wieder was anderes.