Das Abenteuer des Wissenwollens findet in verschiedenen Lernabschnitten und Entwicklungsstufen statt. Wir haben unser Konzept an diesen natürlichen Entwicklungsphasen ausgerichtet, sodass wir die Kinder stufenweise auf ihrem Weg begleiten können.

Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ist ein Meilenstein, bei dem gut vorbereitete Kinder sich bald auf das Neuland in der persönlichen Entwicklung stürzen. Der großer Vorteil für die Waldkindergartenkinder: die Basisstation des Kindergartens der Grundschule befinden sich beide am „Kirschplatz“.

Was Regelschüler nicht kennen, ist das besondere Ritual der Schul-„Übertritte“: zweimal im Jahr kann ein Wechsel von der Primar- in die Sekundarstufe oder von der Sekundaria zur Tertia stattfinden. Im Vorfeld wird zwischen Lernbegleiter/innen und Schüler/innen besprochen, welches Thema sich als Übertritts-Arbeit eignet. Materialien werden beschafft und nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema präsentieren die Kinder ihre Arbeit in der Aufnahmerunde. Die Kinder der Sekundarstufe begrüßen dann die Neuen mit einem einzigartigen, aber (Pst!) streng geheimen Ritual.

Der nächste entscheidende Schritt erfolgt dann in die Tertia. Die staatlich genehmigte Werkrealschule für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren ist im Bienenfeld in Ettenheimweiler untergebrach, daher steht diesmal eine Ortsveränderung an. Auch diesmal wird der Übergang durch eine Übertrittsarbeit flankiert, die den Entwicklungs- und Wissensstand widerspiegelt und es den Kindern ermöglicht, den aufregenden Übergang aktiv zu gestalten. Übergänger werden im Bienenfeld mit einem Fest begrüßt.

Als Besonderheit gibt es hier zudem „die Herausforderung“. Eine selbstgewählte Aufgabe, die die Jugendlichen an ihre Grenzen bringen und so darüber hinaus tragen soll.