Waldkindergarten Löwenzahn

Der Waldkindergarten ist Teil des Montessori–Kinderhauses – und daher gilt unser Konzept, das auf Freiheit, Respekt und Selbstbestimmung fußt, auch schon für Kinder ab 3 Jahren.
Treffpunkt ist jeden Morgen die Brudergartenhütte im Wald. Von dort aus zieht das Kindergartenteam los und verbringt 2 Tage der Woche im Wald, drei Tage teils im Wald, teils auf dem Kirschplatz.

Öffnungszeiten:
8:30 Uhr - 13:00 Uhr
Mo, Di, Do Spätgruppe bis 13:30 Uhr

Nach Freispiel und Frühstück, ab 11 Uhr geht es dann in den Wald – immer eine ganze Woche lang an denselben Platz. So können dort auch Projekte entstehen. Die Waldkinder kennen viele spannende Orte im Wald: Am Wurzelplatz etwa lieben sie den roten Sand, am Moosplatz die zarten, grünen Moospolster oder im Herbst die Pilze – und am Bach die Möglichkeit Staudömme zu bauen. Rundherum gibt es Lehmboden, wo man bei Regen herrlich Matschen und Lehmknödel formen kann. Jeder Platz steht für eine andere Besonderheit, eine neue Herausforderung. Das hat nicht nur einen großen Spaßfaktor, sondern bringt zahlreiche Impulse für die Weiterentwicklung der Kinder. Unebenheiten ausbalancieren, Bodenbeschaffenheiten einordnen oder sich im Raum orientieren und virtuelle Landkarten anlegen – all das sorgt für immer neues Hirnfutter beim räumlichen Denken.

Am Kirschplatz können die Kinder frei mit den Materialien der Hütte oder an der Werkbank spielen. Die Arbeit mit den strukturierten Montessori-Materialien eröffnet spannende Einblicke in die Geheimnisse der Zahlen, Muster oder Buchstaben. Die Begleiter bieten Experimente an, regen Farbenspiele an oder motorische Übungen wie beispielsweise das Schütten und Füllen. Neben den regelmäßigen, sorgsam vorbereiteten Angeboten lädt die Materialfülle am Kirschplatz dazu ein, eigene Bauwerke und Konstruktionen auszudenken, und sich in handwerklichen Tätigkeiten zu üben sowie Kletterbäume, Schminktisch oder die Küche zu erobern. Nicht zuletzt begegnen sie hier auch den Schulkindern, die ihrerseits gerne die Kleinen besuchen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Durch dieses selbstverständliche Miteinander ist der Übertritt in die Schule zwar noch immer ein großes Abenteuer, doch das Gelände, die Lernbegleiter und die Schulkinder sind bereits vertraut. Am Kirschplatz sind die Lernbereiche miteinander verzahnt bis die Kinder 12 Jahre alt sind.